piwik no script img

■ PhilippinenMassaker im Süden

Manila (dpa) – Mutmaßliche Rebellen einer moslemischen Separatistengruppe haben im Süden der Philippinen ein Dorf überfallen und acht Bewohner getötet und zehn verletzt. Unter den Opfern des Blutbads sind eine schwangere Frau und fünf Kinder, gab die Polizei in Manila gestern bekannt. Laut dem Bericht drangen am Montag hundert Rebellen der muslimischen Separatistengruppe „Moro International Liberation Front“ (MILF) in das Dorf ein und überraschten mit ihrem Feuerangriff die Bewohner von Pandatan im Schlaf.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen