piwik no script img

■ PeruAnschläge vor Wahlen

Lima (AFP) – Die Untergrundorganisation „Leuchtender Pfad“ (Sendero Luminoso) hat am Wochenende ihre Anschlagsserie zur Verhinderung der für Freitag vorgesehenen Kommunalwahlen in Peru fortgesetzt. Dabei wurden in der Andenregion Ayacucho nach Polizeiangaben mindestens neun Menschen getötet. Den Berichten zufolge überfielen zunächst rund 40 „Senderistas“ die Ortschaft Pomatambo. Die Rebellen holten sechs Kommunalpolitiker aus ihren Häusern und töteten sie auf dem zentralen Platz des Ortes vor den Augen der Bevölkerung. Dann drohten sie weitere Gewalttaten an, falls sich die Einwohner an den Wahlen beteiligen würden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen