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Pellkartoffelkopf in Gelb

FDP-Generalin Büttner geht haarige Wette ein

In der traurigen Geschichte der FDP haben einige illustre Gestalten ihr parteiinternes Unwesen getrieben: Der Schuhverkäufer Guido Westerwelle, der mit einer aufgemalten 18 unter den Sohlen in den Wahlkampf ging; oder der Einkaufs-chipster Jürgen Möllemann mit seinem Fallschirm-Stunt ins Jenseits; das unvergessene Riesenohr Hans-Dietrich Genscher mit seinem ewig gelben Pullover; oder der Rotweinbaron Wolfgang Kubicki mit seiner bordeauxroten Nase; oder der Syltfahrer Christian Lindner, der die liberale Partei endgültig über die Klippen der Wahrnehmung in einen tiefen Abgrund der Bedeutungslosigkeit beförderte. Allen gemeinsam war, dass sie um jeden Preis auffallen wollten. In ehrwürdiger Tradition steht deshalb die neue FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner, die in der Schwäbischen Zeitung „eine haarige Wette eingegangen ist“, wie die Friseuragentur dpa am Donnerstag berichtete: „Ich rasiere mir eine Glatze, wenn wir den Einzug in den Landtag verpassen. Alles weg. Radikal“, sagte die 41-Jährige dem Blatt. Dann sollte sie bei einer Wettniederlage ihren Pellkartoffelkopf aber auch radikal gelb anstreichen. Und die gute alte FDP wäre zurück.