: Party der M-19
■ Kolumbianische Guerilla eröffnet Büro in Bogota
Bogota (wps/taz) - Mit Kuchen, Bier und Guitarrenmusik feierte eine der fünf kolumbianischen Guerillagruppen, die M -19, am Mittwoch die Eröffnung eines Büros in Bogota. Die Friedensgespräche mit der Regierung machten's möglich. Die M -19 läßt während der Verhandlungen die Waffen ruhen, und die Regierung billigt ihr dafür ein sicheres Hauptquartier 700 Kilometer südlich der Hauptstadt zu. Spektakulärste Aktion der Guerilla war die Besetzung des Justizpalasts im November 1985. Damalige Forderung: Friedensverhandlungen. Beim Sturm auf das Gebäude wurden über hundert Guerilleros und Justizbeamte getötet. Ivan Almarales, M-19-Sprecher: „Wir sind überzeugt, daß der Friedensprozeß zu Ergebnissen führen kann.“
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