piwik no script img

Papiertiger

■ Janz kritisiert Gleichberechtigungsgesetz

Papiertiger

Janz kritisiert Gleichberechtigungsgesetz

Als „Papiertiger“ hat die Bremer SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der ad- hoc-Arbeitsgruppe Gleichstellungsgesetz, Ilse Janz, den von der Bundesfrauenministerin Angela Merkel (CDU) vorgelegten Entwurf eines Gleichberechtigungsgesetzes bezeichnet. Er sei nicht geeignet, die Situation von Frauen im Arbeitsleben wirklich zu verbessern. Der größte Teil der Regelungen gelte nur für den öffentlichen Dienst, so werde sich in der Privatwirtschaft nichts ändern. Die Schadensersatzregelung im Falle von Diskriminierungen bei Einstellung oder Beförderung ginge sogar hinter die geltende Rechtssprechung zurück. Außerdem werde die sexuelle Belästigung nicht aus Frauensicht definiert, eine Beweiserleichterung für betroffenen Frauen gebe es nicht. dpa

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen