: Päpstlicher Filmstoff
Der Papst goes TV: Das Bühnenstück „Bruder unseres Gottes“ von Johannes Paul II. liefert die Vorlage für eine internationale Spielfilmproduktion, die die ARD im Herbst 1997 senden will. Der Papst hat sich auch am Drehbuch beteiligt. Karol Wojtyla schrieb sein Theaterstück zwischen 1945 und 1950. Mitte Dezember wird der Regisseur Krzystof Zanussi mit den Dreharbeiten beginnen. Die Geschichte spielt im Krakau des 19. Jahrhunderts. Adamo, ein junger polnischer Soldat, verliert beim Kampf gegen die in Polen eindringenden Russen ein Bein. Nach dem Krieg studiert er Malerei und gelangt dabei in ein Obdachlosenheim. Er gibt sein Studium auf und widmet sich ganz den Armen. Später tritt er in die Kapuzinerordenschaft ein und stirbt 1916. Die Geschichte ist an das Schicksal des polnischen Freiheitskämpfers Adam Chmielowski angelehnt, der 1989 heiliggesprochen wurde.Foto: Reuter
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen