: Opfer im Zug betäubt
Warschau (afp) — Zugreisende in Polen sollten sich vor Mitreisenden in acht nehmen, die ihnen einen Schluck aus ihrer Wodka-Flasche anbieten. Ein Dieb schläfert Mitreisende offenbar mit einem Betäubungsmittel ein, das er in eine Flasche Wodka füllt, um sie dann auszurauben. Mindestens zwei Menschen starben bereits an der Vergiftung. Die Polizei hat in jüngster Zeit mehrfach Bewußtlose in Zügen gefunden, die zwischen der ehemaligen Sowjetunion und der polnischen Stadt Szczecin (Stettin) verkehrten. Die Polizei warnte die Zugreisenden davor, von Unbekannten Nahrungsmittel anzunehmen, obwohl es in der ehemaligen Sowjetunion Sitte ist, im Zug seinen Proviant mit den Mitreisenden zu teilen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen