: Ölpest bedroht Singapur
■ Zyprischer Tanker verlor 25.000 Tonnen
Singapur (dpa) – Eine der bisher schwersten Ölkatastrophen in Asien bedroht nach einer Tankerkollision vor Singapur Strände, Naturschutzgebiete und Korallenriffe. Spezialeinheiten von Küstenwache und Militär waren gestern ohne Unterbrechung im Einsatz, um mindestens 25.000 Tonnen Öl mit schwimmenden Barrieren unter Kontrolle zu halten. Aus Hubschraubern wurden Chemikalien auf das Öl versprüht, das beim Zusammenstoß des unter Zypern- Flagge fahrenden 120.000-Tonnen-Tankers „Evoikos“ mit dem in Thailand registrierten Schiff „Orapin Global“ seit Mittwoch ausläuft.
Die nur wenige Kilometer breite Meerenge zwischen Singapur und der indonesischen Insel Bintan, am Ausgang der Straße von Malakka, gehört zu den am meisten befahrenen Schiffahrtsrouten der Welt.
Das ausgelaufene Öl entspricht mehr als der Hälfte der Menge, die nach der Havarie der „Exxon Valdez“ die Küste Alaskas verseucht hatte.
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