piwik no script img

ÖKO-TipsZitrusfrüchte waschen

■ Krebserregende Konservierungsstoffe auf den Schalen

Orangen und Mandarinen sollten vor dem Schälen unter fließendem Wasser gründlich gewaschen werden. Damit wird verhindert, daß sich während des Schälens gesundheitsschädliche Konservierungsstoffe auf die Hände und zurück auf das Fruchtfleisch übertragen.

Zitrusfrüchte werden mit einem Wachs überzogen, um den Prozeß des Nachreifens zu verzögern. Diesem Wachs werden schimmelverhindernde Wirkstoffe zugesetzt. Um Apfelsinen und Zitronen vor Blau- und Grünschimmel zu schützen, sind drei Konservierungsstoffe zugelassen: Thiabendazol, ortho-Phenylphenol (OPP) und Diphenyl. Thiabendazol ruft zusammmen mit Na- ortho-Phenylphenolat bei Laborratten Blasenkrebs hervor. OPP verursachte im Tierversuch Nierenschäden und Harnblasentumore, bei Diphenyl kam es zu Wachstumsstörungen, verminderter Fruchtbarkeit sowie Leber- und Nierenschäden. Allerdings wurden dabei die Stoffe in hohen Konzentrationen verabreicht.

Nach einer Untersuchung der Bayerischen Landesanstalt für Ernährung werden beim Schälen von Orangen 14Prozent der ursprünglichen Menge an Thiabendazol auf die Finger übertragen. Fünf Prozent der Ausgangsmenge gelangen während des Schälens von den Fingern auf die geschälte Frucht. Gleiches gilt auch für die anderen Konservierungsstoffe.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen