: Noch keine Spur von »Dagobert«
Über 40 Hinweise sind seit der Veröffentlichung der Stimme des Kaufhaus-Erpressers „Dagobert“ am vergangenen Mittwoch bei der Polizei eingegangen. Allerdings findet sich darunter bisher noch keine „heiße Spur“, erklärte am Freitag auf Anfrage ein Sprecher der Hamburger Polizei. Auch habe sich „Dagobert“ seitdem noch nicht gemeldet. Die Stimme von „Dagobert“ kann bundesweit unter der Rufnummer 1166 abgehört werden.
Nach der bereits zum achten Mal gescheiterten Lösegeldübergabe an den Kaufhaus-Erpresser am Dienstag abend in Berlin hatte die Polizei die Fahndung nach dem Täter intensiviert. Sie geht davon aus, daß es sich bei „Dagobert“ um denselben Mann handelt, der 1988 das Berliner Kaufhaus des Westens (KADEWE) um eine halbe Million Mark erpreßt hat.
„Dagobert“, wie sich der Erpresser selbst nennt, fordert seit Mitte Juni vergangenen Jahres vom Kaufhauskonzern Karstadt eine Million Mark.
dpa
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen