: Nicht interessiert: Interessensverbände
Keine Bereitschaft zeigten türkische Interessensverbände am Montag abend, zum Thema „Ambivalenzen des Minderheitenlobbyismus – Zur Funktion türkischer Interessenverbände“ zu diskutieren. Sowohl der Türkische Bund als auch die Deutsch-Türkische Union sagten ihre Teilnahme nach ursprünglichen Zusagen ab. Es sollte der Frage nachgegangen werden, ob sich junge Deutsch- Türken noch durch ethnisch definierte Organisationen vertreten fühlen. Der Vertreter der Liberalen Türkisch-Deutschen Vereinigung, Mehmed Daimagüler, sowie der FDP-Landesvorsitzenden, Martin Matz, erklärten sich bereit, einzuspringen und mit der GEW- Vertreterin, Sanem Kleff, sowie dem Mitorganisator der Dialog- Reihe, Süleyman Tuncel, zu diskutieren. espi
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