: Neues Auswanderer-Archiv
Ein Auswanderer-Archiv will das Nordfriesische Institut in Bredstedt (Kreis Nordfriesland) einrichten. Tausende von Nordfriesen haben im 19. und 20. Jahrhundert ihre Heimat verlassen und sich vor allem in den USA eine neue Existenz aufgebaut; die Namen und Schicksale dieser Männer und Frauen sollten nicht in Vergessenheit geraten.
Grundstock des Archivs, das im Herbst seine Arbeit aufnimmt, sind die Daten von mehr als 4000 nordfriesischen Auswanderern, die der Historiker Paul-Heinz Pauseback (Husum) in den vergangenen Jahren für seine Dissertation zusammentrug. Das Archiv, vor allem aus Spenden finanziert, soll „eines der wichtigsten und faszinierendsten Kapitel der nordfriesischen Geschichte“ zugänglich machen. dpa
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen