piwik no script img

Neue Vorschläge vom Warschauer Pakt

Wien (afp/ap) - Der osteuropäische Militärbündnis hat am Donnerstag abend bei den konventionellen Abrüstungsverhandlungen in Wien neues Zahlenmaterial vorgelegt, das vom amerikanischen Delegationsleiter „positiv“ aufgenommen wurde. Die Vorschläge betreffen die Obergrenzen für Streitkräfte und Waffengattungen in den sogenannten Kontaktzonen und im Hinterland, nicht aber für Mitteleuropa. In „Kontaktstreifen“ der beiden Militärbündnisse soll demnach die Truppenstärke eine Million Mann auf jeder Seite nicht überschreiten. Die Zahl der Kampfflugzeuge solle auf je 1.100 begrenzt werden, die der Kampfhubschrauber auf 1.300, die der Panzer auf 16.000, die der Geschütze auf 16.500 und die der Schützenpanzer auf 20.500.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen