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Neue Chefin der Deutschen WelleInes Pohl rückt an die Spitze

Die frühere Chefredakteurin der taz folgt Alexander Kudascheff ins Amt. Derzeit berichtet Pohl für die DW aus den USA über den Präsidentschaftswahlkampf.

Ines Pohl wird neue Chefredakteurin der Deutschen Welle. Sie folgt im März 2017 Alexander Kudascheff ins Amt, der dann in den Ruhestand gehen wird. Er war Anfang 2014 zum Chefredakteur berufen worden.

Peter Limbourg, Intendant der Deutschen Welle, würdigte Kudascheff als „einen Journalisten, der die DW über viele Jahrzehnte mit geprägt hat“. Zu Ines Pohl kündigte Limbourg im selben Statement an, dass sie „unsere vielsprachigen Angebote weiter profilieren, konsequent plattformübergreifend ausrichten und damit die Transformation der DW zum digitalen Medienhaus unterstützen“ werde.

Seit dem Herbst 2015 ist die 49-jährige Journalistin Teil des Korrespondententeams der Deutschen Welle in Washington und berichtet derzeit vom Vorwahlkampf um die US-Präsidentschaft. Davor war Pohl von 2009 bis 2015 Chefredakteurin der taz.

Die Nieman-Stipendiatin Ines Pohl arbeitete im Laufe ihrer bisherigen Karrierre unter anderem für die Hessische/Niedersächsische Allgemeine, zuletzt als Ressorleiterin Politik und als Berlin-Korrespondentin für die Mediengruppe Ippen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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4 Kommentare

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  • Georg Schmidt

    die DW ist ein besserer Schulfunk, überflüssig wie das Amt des BP, aber halt toll bezahlte Posten

  • Lowandorder

    Na - da ist doch sicher prima Gelegenheit -

    Herrn Trump mit einem Tässchen Kaffee

    Aufzuwarten - gell!;()

    • jhwh

      @Lowandorder:

      Au ja. Und dann so ein knallhartes Interview wie vor einem Jahr für die taz mit "Herrn [uS-]Botschafter" Emerson. Das wird Journalismusgeschichte schreiben. http://taz.de/US-Botschafter-Emerson-im-Gespraech/!5210402/

      • Lowandorder

        @jhwh:

        Jau - stimmt!

        Wird nur getoppt durch das

        Obama-Interview negligable - des Deutschen Juristen, Journalisten Buchautor und Fernsehmoderator Claus-Detlev Walter Kleber im ZDF!

        Selbst mit dem ersten&zweiten -

        Hat niemand irgendwas gehört oder

        Gar gesehen - von Bedeutung -

        Außer wohlfeiler Luftblasen!

        Das Höschen hängt jetzt laminiert überm Büroschreibtisch!