: Nato verstärkt sich in Ungarn
Die Nato verstärkt ihre Präsenz jetzt auch in Ungarn. Gestern trafen in Ungarn zunächst drei weitere Tankflugzeuge der Allianz auf dem Flughafen Ferihegy bei Budapest ein. Ein Sprecher der US-Botschaft in Budapest kündigte an, daß insgesamt 20 Tankmaschinen der Nato vom Typ „KC-135“ auf dem Flughafen stationiert werden sollen. rtr
*
Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky hat seine Kandidatur für das Amt eines Balkan-Sonderbeauftragten der Vereinten Nationen zurückgezogen. Vranitzky teilte mit, er habe diese Entscheidung nach einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Kofi Annan getroffen. AFP
*
In Athen sind am späten Mittwochabend Anschläge auf eine britische und eine französische Bank sowie das Büro einer griechischen Reederei verübt worden. Dabei setzten die Attentäter nach Angaben der Polizei Panzerabwehrraketen ein und verursachten in dem Bürokomplex am Hafen von Piräus erheblichen Sachschaden. Die Polizei vermutete hinter der Tat eine terroristische Gruppe namens „17. November“. Verletzt wurde dabei niemand. AP
*
Insgesamt 250 serbische Journalisten sind in Jugoslawien „verhaftet oder mißhandelt“ worden. Diese Zahl nannte der ehemalige Vorsitzende der Union europäischer Journalisten, Athanase Papandropoulos, in Athen. Er habe die Angaben vom Chefredakteur des unabhängigen jugoslawischen Rundfunksenders B 92, Veran Matic, erhalten, erklärte Papandropoulos. AFP
*
Bosnien-Herzegowina hat die Rückkehr bosnischer Flüchtlinge aus Deutschland vorerst gestoppt, weil es nach eigenen Angaben selbst viele Flüchtlinge aus dem Kosovo aufnehmen muß. Dies verkündete der Minister für Zivile Angelegenheiten und Kommunikation, Marko Asanin, gegenüber dem deutschen Bosnienbeauftragten Hans Koschnick. AFP
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen