piwik no script img

Nahost-Flugverbindungen intakt

■ Fluggesellschaften entscheiden selbst über das Überfliegen der Golfregion

Frankfurt (dpa) — Trotz drohender Kriegsgefahr bestehen die Flugverbindungen zum Nahen und Mittleren Osten auch nach Ablauf des UNO- Ultimatums an den Irak fort. Über künftige Einsätze werde man jedoch mit Blick auf die militärische Lage am Golf „von Tag zu Tag“ entscheiden. Das bestätigten am Mittwoch die mit der Krisenregion direkt verbundenen Fluggesellschaften auf dpa-Anfrage in Frankfurt.

Es sei künftig „ins Ermessen der Unternehmen gestellt“, ob ihre Maschinen den Luftraum über einem möglichen Kriegsgebiet — etwa über Saudi-Arabien und Jordanien — weiterhin durchfliegen wollten, teilte die Bundesanstalt für Flugsicherung in Frankfurt mit. Nach einer von der ägyptischen Luftfahrtbehörde offenbar im Sinne der UNO herausgegebenen Empfehlung sei noch keine Region für Linienflugzeuge offiziell gesperrt, hieß es. Doch gebe es die Ratschläge, jederzeit die allgemeine Notfrequenz abzuhören und Radartransponder sowie Wetterradar in Betrieb zu nehmen, um Zwischenfälle zu vermeiden.

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 360 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen