: Nachmittags hänge ich Wolken...
Nachmittags hänge ich Wolken
in den zu blauen Himmel und lasse es regnen und schreibe
Gegen die Sonne anschreiben
vermag ich nicht. Ich kann
sie nur unterwandern. Wenn mich manchmal schöne Gedanke
hier reizen und ablenken,
hole ich nachts
den Mond durch die Gitter.
Es ist mir so wenig gelungen
wie allen, die zu ihm flogen,
das kalte Gestirn zu erwärmen.
Doch das Unmögliche
hat mich immer schon gereizt.
Rudolf K., Hamburg
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen