piwik no script img

Nach „rauchfreien Zonen“ jetzt die „duftfreien Räume“

Wenn es nach dem Willen der US-Politikerin Carol Petzold geht, sollen Parfüm-Allergiker bald aufatmen können, zumindest im Parlament von Maryland. Nach dem Vorbild der „rauchfreien Zonen“ sollten „duftfreie Zonen“ in dem Gebäude geschaffen werden, fordert die Abgeordete des US- Bundesstaates, die selbst unter einer Duftallergie leidet. „Zonen ohne Düfte sind für mich genauso wichtig wie ein Rollstuhl es für Beinamputierte ist“, schrieb Petzold in einem Aufruf, der am Samstag von der Washington Post veröffentlicht wurde. Sie leide unter Übelkeit, Schwindel- und Erstickungsanfällen, wenn sie den Duft einiger Parfüms, Seifen oder Deodorants einatme. Einige der 140 Abgeordneten des Parlaments von Maryland weigerten sich, auf Seife und Deo zu verzichten. Doch der Präsident der Kammer, Kumar Barve, zeigte sich den „Bedürfnissen anderer aufgeschlossen“.Foto: Sabine Sauer

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen