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Mutterliebe

Mal werden sie auf Rosen gebettet, mal sorgt die Mutter für einen rosigen, gut durchbluteten Hintern. Seit Max Ernsts einschlägigem Gemälde wissen wir, daß selbst Maria mit dem Jesuskind schon mal die Geduld verlor. Mutterliebe ist ein zwiespältiges Gefühl, der Terror der Kleinen, die partout die Bedürfnisse eines erwachsenen Menschen nicht zur Kenntnis nehmen wollen, läßt bisweilen den (im allgemeinen heimlichen) Wunsch aufkommen, auch mal eine Rabenmutter sein zu dürfen.

Aber ist Mutterliebe deshalb, wie die französische Philosophin Elisabeth Badinter behauptet, „ungewiß, vergänglich, unvollkommen“ und „kein Grundbestand der weiblichen Natur“? Mit der ganzen Bandbreite zwischen Rabenmutter und Dauerglucke wird sich heute abend ein Film aus der Sendereihe „Gefühle“ beschäftigen. (22.30 Uhr, Südwest 3) Foto: SDR

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