Muslimfeindlichkeit: SPD will eigenen Beauftragten
SPD-Fraktionschef Raed Saleh fordert ein stärkeres Engagement des Senats gegen antimuslimischen Rassismus. Angesichts sich häufender antimuslimischer Vorfälle gehöre der Kampf dagegen „mehr auf die Agenda“, sagte er am Freitag nach einem Treffen mit dem von ihm nach dem Hamas-Massaker in Israel vor einem Jahr initiierten „Forum der Brückenbauer:innen“. In dem Zusammenhang sprach sich Saleh für die Schaffung des Postens eines Ansprechpartners des Landes zu antimuslimischem Rassismus aus. Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD), in deren Verwaltung das Amt angesiedelt sein soll, zeigte sich offen für den Vorschlag. Sie werde das ebenso prüfen wie die Idee, einen Gedenktag für die Opfer antimuslimischen Rassismus einzuführen, erklärte sie. (rru)
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