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Museum schließtBuchstaben ziehen nicht genug

Historische Schriften erhalten und ein Stück Stadt- und Deutschlandgeschichte bewahren war das Ziel des Berliner Buchstabenmuseums. Nach zwei Jahrzehnten schließt es am 6. Oktober. „Wir haben keine institutionellen oder regelmäßigen Förderungen bekommen. Jetzt sind wir an einem Punkt, wo es ohne finanzielle Unterstützung einfach nicht mehr geht“, sagte Gründerin und Leiterin Barbara Dechant. Trotz des Engagements eines Teams von Ehrenamtlichen sei die Hauptlast an ihr selbst hängen geblieben, so Dechant. Die Besucherzahlen haben sich demnach seit der Corona-Pandemie halbiert. Die Sammlung umfasst rund 3.500 Buchstaben – von Lettern bis zu kompletten Schriftzügen. (dpa)

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