: Mundschutz
■ betr.: „Inselstaaten schwimmen nicht alleine“, taz vom 16. 2. 95
Was das Foto (Chinesin mit Mundschutz) zu diesem Artikel betrifft: Zweifellos hat die Umweltverschmutzung in einigen Regionen Chinas ungeahnte Ausmaße angenommen, doch – mit Mundschutz schützt man sich in China normalerweise nicht dagegen.
Bereits vor 20 Jahren, als Umweltsch(m)utz in China kein Thema war, sah man – vor allem im Winter – Menschen diese Art von Mundschutz tragen. Man trägt ihn (übrigens auch in Japan) als Schutz gegen Kälte und aus Angst vor Ansteckung durch Viren; StraßenfegerInnen schützen sich damit gegen Staub.
Keinesfalls jedoch paßt der Kommentar „wie China (...), wo die Menschen oft nur noch mit Mundschutz auf die Straße gehen“. Bärbel Schmidt, Bremen
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen