: Mord kurz vor den Wahlen
Kenia Technikchef der Wahlkommission tot
taz | In Kenia steigt die Angst vor Blutvergießen im Zusammenhang mit den Wahlen vom 8. August weiter, nachdem ein hochrangiger Mitarbeiter der Wahlkommission tot aufgefunden wurde. Die Leiche von Chris Musando, der seit Freitag verschwundene Technikdirektor der Wahlkommission IEBC, wurde am Montag am Rande der Hauptstadt Nairobi gefunden; ein Arm fehlte.
Musando hatte zuvor von Todesdrohungen berichtet. Er leitete die Computeroperationen der Wahlkommission und wäre dafür verantwortlich gewesen, elektronische Manipulationen durch Hacking bei der Stimmenauswertung zu verhindern. Seine Familie hatte ihn am Sonntag als vermisst gemeldet.
Nach dem Mord wurden die Sicherheitsbestimmungen für IEBC-Vorsitzenden Wafula Chebukati verschärft. Er bekam sechs weitere Polizeibeamte und zwei Polizeifahrzeuge zugewiesen. Maria Macharia
Umverteilung gegen rechts
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