: Momper enttäuscht DDR-Umweltschützer
Berlin (ap) - Umweltschützer in der DDR haben sich enttäuscht über den Berliner Regierenden Bürgermeister Walter Momper geäußert, weil der rot-grüne Senat ihre Anliegen nicht ausreichend beachte und weder Momper noch seine Umweltsenatorin Schreyer Einladungen von Umweltschützern wahrgenommen hätten. In einer Stellungnahme heißt es, die Umweltgruppen hätten Momper gern gefragt, ob der Senat weiterhin beabsichtige, Sondermüll aus Westberlin „unter unverantwortlichen Bedingungen den DDR-Behörden zum Verscharren oder Verbrennen zu überlassen“. Zunehmend begriffen sie, daß die Parteien im Westen „nur ihre eigenen Interessen, die Interessen der Industrie und gegebenenfalls noch der Bevölkerung der BRD und Westberlins vertreten“. Es sei daher „kein Zufall, daß sie sich mit der Regierung der DDR zunehmend besser“ verstünden.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen