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Mißtrauensantrag gegen Lafontaine

Saarbrücken (dpa) — In der Auseinandersetzung um zusätzliche Ruhestandsbezüge muß sich der saarländische Ministerpräsident Lafontaine (SPD) einem Mißtrauensantrag im Landtag stellen. Den Mißtrauensantrag kündigte am Montag die oppositionelle FDP-Fraktion an. Die CDU-Opposition, die sich dem Antrag vorerst nicht anschloß, forderte lückenlose Aufklärung der Affäre. Lafontaine kündigte an, die zusätzlichen Ruhestandsbezüge— eine ihm nach eigenen Worten in den vergangenen sechs Jahren netto gezahlte Pensions-Ausgleichszulage von 100.775,46 Mark — für soziale Zwecke zu stiften. CDU und FPD sprachen von einem „im Grunde klaren Schuldeingeständnis“.

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