: Ministerien abspecken
■ Wenn die FDP sparen dürfte, wo und wie sie will
Für die FDP in Niedersachsen steht fest: Die staatliche Verwaltung muß abspecken. Vorsitzender Stefan Diekwisch stellte gestern Einzelheiten für den Fall eines Wahlsieges vor. Demnach sollen beispielsweise das Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Kultusministerium zusammengelegt werden. Das Bundesratsministerium könnte aufgelöst werden. Dem Frauenministerium müßten weitere Aufgaben zugeordnet werden.
Staatliches Personal will die FDP um fünf bis zehn Prozent, beziehungsweise um rund 10.000 Stellen verringern. Für den Öffentlichen Dienst soll die 40-Stunden-Woche eingeführt werden. Einzelne Bereiche sind ausgenommen, zum Beipiel der Schichtdienst der Polizei.
Das endgültige Wahlprogramm will die FDP im Oktobe verabschieden. dpa
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