piwik no script img

Milde Strafe

Für die wüste antisemitische Verunglimpfung des verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski, sind gestern ein 22jähriger Student und ein 20jähriger Schüler zu je 20 Freizeitarbeiten verurteilt worden. Das Urteil fiel darum so milde aus, weil das Jugendstrafrecht angewandt wurde. Der Staatsanwalt hatte das Erwachsenenstrafrecht für angemessen gehalten und Geldstrafen beantragt.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 60 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen