Weniger Geflüchtete um jeden Preis: Die EU bezahlt Tunesien, um Migranten an der Überfahrt zu hindern. Menschenrechtsverletzungen sind dabei zweitrangig.
Der britisch-ruandische Migrationsdeal war von Beginn an falsch. Nicht weil Ruanda unsicher, sondern weil die britische Politik menschenverachtend ist.
Ruanda verklagt Großbritannien auf Ersatzzahlung, weil ein Migrationsdeal nicht zustande kam. Der britische Premier Starmer sprach schon zuvor von „Steuergeldverschwendung“.
In Spanien gibt der sozialistische Regierungschef Sánchez 500.000 Immigranten ohne Papiere eine Aufenthaltsgenehmigung. Konservative und Vox laufen Sturm.
Weil sie Migranten geholfen haben, wurden fünf Aktivistinnen der der Organisation „Terre d’Asile“ in Tunesien verurteilt. Menschenrechtler haben es dort immer schwerer.
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