■ Mieten I: Für Wohngeldnovelle
Wiesbaden (dpa) – Der Präsident des Deutschen Mieterbundes, Gerhard Jahn, hat eine Reform des Wohngeldes bis spätestens Anfang 1996 gefordert. Allerdings sei auch dieser Termin eigentlich schon viel zu spät, sagte Jahn am Samstag in Wiesbaden. Seit der bislang letzten Wohngelderhöhung im Oktober 1990 seien die Mieten in Westdeutschland durchschnittlich um 23 Prozent gestiegen, die Mieten bei neuen Verträgen sogar um 30 bis 50 Prozent.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen