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Mercedes in der Formel eng

Dublin (taz) – Als McLaren- Mercedes vor kurzem seine beiden neuen Rennwagen im Londoner Museum für Wissenschaft der Öffentlichkeit vorstellte, wurden sie als „revolutionärste Autos der Formel-1-Geschichte“ gefeiert. Wie revolutionär die mehr als 50 Millionen Pfund teuren Wagen tatsächlich sind, stellte sich zum Entsetzen der Konstrukteure jetzt heraus: Für die Fahrer ist in den Flitzern kein Platz. Sowohl der Finne Mika Häkkinen als auch der britische Ex-Weltmeister Nigel Mansell scheuerten sich bei Trainingsläufen in Portugal die Ellenbogen in dem engen Cockpit des Mercedes auf und fuhren hinterher: Langsamer als die beiden war nur der Brasilianer Pedro Diniz. „Man bekommt beim Fahren Krämpfe und verliert das Selbstvertrauen“, sagte Häkkinen danach, „wie beim Marathonlauf mit zu kleinen Turnschuhen.“ Mansell ist am Mittwoch ins McLaren-Werk ins britische Woking geflogen, damit die Konstrukteure bei ihm Maß nehmen können. Ob die Wagen bis zum ersten Rennen der Saison am 26. März in Brasilien fertig werden, ist fraglich: Möglicherweise müssen völlig neue Autos gebaut werden, da ein Umbau die Karosserie schwächen würde. RaSo

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