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Menschenkette um Endlager Asse

Hannover (taz) - Mit einer Menschenkette um den Schacht des Atommüllendlagers Asse haben am Sonntagnachmittag über 1.000 AKW-Gegner gegen die „Versuchseinlagerung“ von hochradioaktivem Müll in dem ehemaligen Salzbergwerk bei Wolfenbüttel protestiert. Die eineinhalb Kilometer lange Kette richtete sich gegen die in dem Werk geplanten Versuche mit hochradioaktiven Glasbehältern, die die Bundesregierung für 40 Millionen DM in den USA gekauft hat, um die Einlagerung von hochradioaktivem Müll zu testen. Ohne atomrechtliche Genehmigung wurden schon ab 1967 in der Asse 126.000 Fässer mit Atommüll „versuchsweise“ eingelagert.

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