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Mehr Kultur in den Kiez

■ CDU Kreuzberg-Kommission legt ihr letztes Papier vor / Sport hat wichtige Integrationsaufgaben

Eine Bezirkspartnerschaft zwischen Kreuzberg in West-Berlin und Prenzlauer Berg im Ostteil der Stadt hat die CDU Kreuzberg-Arbeitsgruppe vorgeschlagen. In den beiden Stadtbezirken diesseits und jenseits der Mauer gebe es vergleichbare Entwicklungen, meinte der stellvertretende CDU -Fraktionsvorsitzende Lehmann-Brauns. Schwierigkeiten sieht er keine, denn wenn Ost-Berlin bereits einen „Frühstücksservice“ einführe, könne es gegen eine Partnerschaft eigentlich nichts einzuwenden haben, meinte er als bissigen Seitenhieb auf die Besetzer des Lenne -Dreiecks.

In ihrem fünften und letzten Bericht geht die Kommission besonders auf die Sport- und Kulturproblme ein. Im Sport sei dort bereits eine „stabilisierende und aktivierende Wirkung für Jugendliche“ erreicht worden. Allerdings gebe es zuwenig Sportplätze sowie Beschränkungen für ausländische Mitglieder in Vereinen zum Beispiel bei Meisterschaften, die sich integrationshemmend auswirkten.

Zur Kulturarbeit in Kreuzberg schlägt die Arbeitsgruppe unter anderem vor, Schulen und Jugendfreizeitheime finanziell besser auszustatten, damit Werkverträge mit Kulturpädagogen für „ausbildungs- oder arbeitsorientierte Projekte“ abgeschlossen werden können. Sozialarbeiter sollten im Pflichtfach „Kulturpädagogik“ ausgebildet werden, um dann Beratungs- und Vermittlungsarbeit zu leisten.

dpa/taz

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