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Paris (AFP/taz) – Den französichen Kindern zwischen 10 und 13 Jahren blüht schon bald eine eigene Tageszeitung. Unter dem Arbeitstitel Mon quotidien („Meine Tageszeitung“) wurden vom Unternehmen „Play-Bac“, das seine Gewinne bisher mit Kinderspielen einfährt, bereits mehrere Nullnummern erstellt. Ach ja, so haben wir mit unserer „Kinder-Faz“ ja auch mal angefangen. Der Preis des neuen Blattes, das spätestens nach der Sommerpause herauskommen soll, ist allerdings mit zwei Franc (etwa 60 Pfennig) deutlich unter dem taz-Einheitspreis. Ganz zeit- und kindgemäß sollen die Texte des Quotidien kurz und verständlich sein. Woran uns das erinnert? An Focus, zum Beispiel.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen