piwik no script img

■ MediaBazaarKostNix

Baden-Baden (AP) – Die ARD will künftig rund um die Uhr senden. Die Intendanten der Länderkette beschlossen am Dienstag in Baden-Baden, möglichst bald die „Nachtlücke“ zwischen dem Sendeschluß ab 2.00 Uhr und dem Programmbeginn um 5.45 Uhr mit einem Wiederholungsprogramm zu schließen. Geplant seien Nachrichten, Magazine, Serien und Filme. Zudem kündigten die Intendanten an, ab 1996 das Kinderprogramm am Wochenende bereits um 6.00 Uhr starten zu wollen. Da der Nachtlückenfüller vollautomatisch ausgestrahlt werden soll, entstünden keine Personalkosten. Derzeit startet das Erste am Samstag um 7.30 Uhr und am Sonntag um 6.55 Uhr. Da Kinder aber bereits ab 6.00 Uhr bei den Kommerziellen mit Kinder-Action-Sendungen vor den Fernseher gelockt werden, soll der Sendebeginn am Wochenende vorverlegt werden, um mit Cartoons oder Serien den jugendlichen Frühaufstehern eine zeitgleiche öffentlich-rechtliche Alternative zu bieten. Außerdem komme die neue Struktur den Lebensgewohnheiten vieler junger Eltern entgegen, behauptet jedenfalls ARD-Programmdirektor Günter Struve.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen