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Man darf die Situation nicht unterschätzen

■ Betr.: „Auftritt: Der Pragmati ker“, Kommentar von Werner Ra ith, taz vom 30.3.94

[...] Stellen Sie sich vor, in Deutschland nützt jemand wie Herr Burda den von Ihnen genannten Grund „Politikverdrossenheit“ aus und regiert mit Schönhuber, Frey und Brunner mit dem Slogan „Deutschland nach vorn“. Irgendwie erinnern mich die Reaktionen auf die Italien-Wahlen leider an Omas und Opas Erzählungen, daß „der Adolf ja auch Autobahnen gebaut hat, es keine Arbeitslosen mehr gab und man endlich sicher durch die Straßen laufen konnte...“

Man darf die Situation nicht unterschätzen, erst recht nicht, wenn man, wie wir, durch zwölf Jahre rechte Kohl-Regierung geschädigt ist. Till Grewe, München

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