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Man Trouble

Sie mögen Ellen Barkin, spätestens seit „Sea of Love“? Wir auch. Und Sie haben sich schon eine Weile gefragt, was zum Teufel eigentlich mit Jack Nicholson los ist? Wir eben auch. Sie können sich also unsere Überraschung vorstellen, als wir begriffen, daß Ellen Barkin hier eine Chorsängerin geben wird. Whoopi Goldberg als singende Nonne, Ellen Barkin, die Südstaaten-Belle, mit Bach (Bach!) in der Kehle – werden neuerdings in Hollywood die Besetzungen im Losverfahren entschieden? Jedenfalls handelt es sich um eine Art Bodyguard-Film, den zweiten, der dieser Tage auf den Markt kommt. Sie, Single, lebt in New York, wo sie, wie sollte es auch anders sein, von einem unbekannten Miststück von einem Kerl bedroht wird. Da zieht sie zu ihrer Schwester nach Hollywood, die aber ihrerseits zum komfortablen Zeitpunkt entführt wird. Harry Dean Stanton, der wohl nie wieder so gut werden wird wie in „Paris, Texas“, ist hier wieder der Erzschurke vom Dienst, gegen den nur ein Jack Nicholson alias Harry Bliss und sein deutscher Schäferhund Dieter (!) etwas ausrichten können. Ein Mißvergnügen von Bob Rafaelson. mn

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen