: Malisches Superduo
Neba Solo zählt zu den tollsten Balafonspielern in Mali, und der ebenfalls aus dem westafrikanischen Land stammende Benego Diakité ist bekannt geworden durch sein Spiel der Donso N’goni – einer speziellen Harfe, mit der früher häufig mythische Geschichten über die Jagd erzählt wurden. Erstmals haben die beiden ein gemeinsames Album eingespielt, „A Djinn and a Hunter Went Walking“ heißt es, und es klingt warm, einladend, mitreißend. Oft kommen weibliche Chöre mit den hellen, manchmal gläsern klingenden Balofonsounds und den rhythmischeren, gezupfteren Harfentönen zusammen. Die Chöre transportieren dabei vom ersten, fantastischen Song an („Djinê Mogo Tiki“) eine enorme Energie, manchmal gibt Neba Solo dazu den gesanglichen Konterpart. In den zehn Stücken ergänzen sich die Instrumente Balafon und Donso N’goni hervorragend; während ersteres flüssig klingt, Arpeggios erzeugt, steuert Letztere die kühleren, rhythmischeren Töne bei. Eines der schönsten Alben des Frühjahrs. (jut)
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