: Luftverkehr Berlins „ausgedünnt“
Berlin (ap) - Im Streit um den Flugverkehr in Berlin zwischen Bonn und dem rot-grünen Senat verbuchen beide Seiten einen Sieg. Die alliierten Luftfahrtattaches sind den Wünschen des Senats zumindest einen kleinen Schritt entgegengekommen und haben den neuen Winterflugplan für den Berlin-Verkehr um 6,5 Prozent der Flüge ausgedünnt. Vor allem auf den Routen nach Frankfurt, Stuttgart und Köln seien mehrere Flüge gestrichen worden. Zudem sollen die Fluggesellschaften leisere Maschinen benutzen und das Nachtflugverbot einhalten. Der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums, Butz, erklärte, die Streichungen seien vernünftig und beruhten auf Wirtschaftlichkeitserwägungen der Fluglinien. Der vom Berliner Senat begehrten 15prozentigen Reduzierung des Luftverkehrs (36 Flüge) sei eine Absage erteilt worden. Der Berliner Senat sprach von einem positiven Schritt in Richtung eines Ausgleichs von wirtschaftlichen Interessen, einem attraktiven Flugplan und möglichst geringen Umweltbelastungen.
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