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Lokalkoloratur

Den Wissenschaftsnachwuchs in Hamburger Krankenhäusern zu loben, fiel Hamburger Kaufleuten schon 1880 ein, und gedacht — getan riefen sie den „Dr. Martini-Preis“ ins Leben. „In diesem Jahr wurden zwei Arbeiten preisgekrönt, die in vorbildlicher Weise zeigen, daß klinische Grundlagenforschung zu einer Verbesserung der Behandlung von Kranken führt“, teilt die Uni nun beruhigenderweise mit, schließlich hatte in vergangener Zeit die medizinische Forschung nicht selten eher ein furchterregendes Bild abgegeben – zum Beispiel im Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE). Dortselbst bekamen nun gestern zwei noch relativ junge UKE-Ärzte den mit 25.000 Mark dotierten diesjährigen Martini-Preis verliehen. Der Diabetesspezialist Dr. Stephan Matthai, 38, (o.) kam der Insulinresistenz von Patienten mit spezieller Zuckerkrankheit auf die Spur. Und der Nieren- und Knochenspezialist Dr. Gunter Wolf, 34, (u.) fand heraus, daß das Hormon Angiotensin II nicht nur den Blutdruck regulieren, sondern, wie Wolf herausfand, auch die Nierenfunktion verbessern helfen kann. Übrigens soll es ja qualifizierte Nachwuchskräfte demnächst auch dringend in der Führung des UKE brauchen. jkn

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