Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“ Revolutionen aus der Kiste für zwei Euro Stöbern, was Kulturstaatsminister Weimer hier wohl stört: ein Besuch im Berliner Buchladen „Zur schwankenden Weltkugel“, der nun viele neue Besucher zählt. Von Martha Lippert 11.3.2026
Ken Keseys Roman „Seemannslied“ Nach den Sonnenstürmen Aus der amerikanischen Gegenkultur der 1960er ans Ufer der Gegenwart: Ken Keseys prophetischer Roman über die 2020er Jahre erscheint in deutscher Übersetzung. Von Yannic Walter 10.3.2026
Ausschluss vom Buchhandlungspreis Lieber dem Argwohn folgen Der Kulturstaatsminister schließt drei Buchläden vom diesjährigen Deutschen Buchhandlungspreis aus. Grund seien Erkenntnisse des Verfassungsschutzes. Von Lilly Schröder 4.3.2026
Debütroman von Son Lewandowski Vom Glauben an den Schmerz und die Disziplin Son Lewandowski erzählt von weiblichen Körpern unter extremen Bedingungen. „Die Routinen“ handelt vom Kunstturnen und der Selbstoptimierung. Von Sophia Zessnik 27.2.2026
Loewe Verlag ohne KI KI hat keine Fantasie Kommentar von Johannes Drosdowski Der Loewe Verlag kennzeichnet seine Kinderbücher mit dem Hinweis, diese seien ohne KI entstanden. Das ist richtig, aber keine generelle Absage an KI. 27.2.2026
Palästinensische Literatur Wenn die Sprache versagt Das langjährige Programm „Goethe-Institut im Exil“ wurde kurzfristig eingestellt. Eine gecancelte Lesung in Berlin fand deshalb an anderem Ort statt. Von Daniel Bax 26.2.2026
Roman „Acht Jahreszeiten“ Zu tief sitzen die Vorurteile Eindrucksvoll und wütend: Mit ihrem Roman „Acht Jahreszeiten“ gibt Kathrine Nedrejord der Minderheit der Sámi in Norwegen eine Stimme. Von Katharina Granzin 26.2.2026
Buchvorstellung von Pelicots Memoiren Noch immer ein weiter Weg Bei ihrem Auftritt in Hamburg bleibt Gisèle Pelicot kämpferisch. Männer und Frauen seien aber nicht dazu gemacht, auf Dauer in Feindschaft zu leben. Von Valérie Catil 26.2.2026
Soldat über vier Jahre Krieg „Wir sprechen jetzt anders über Angst, Hoffnung oder Wut“ Serhij Zhadan ist Autor und Soldat. Ein Gespräch darüber, wie der Krieg Gesellschaft und Zeitwahrnehmung verändert – und die Sprache präzisiert. Interview von Barbara Oertel 25.2.2026
Alfred-Kerr-Preis an Dietmar Dath Viel Schreib, viel Ehr Der Schriftsteller und „FAZ“-Redakteur Dietmar Dath erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Von Tim Caspar Boehme 24.2.2026
Buch von Wolfram Lotz Die Sprache der Träume Wovon träumt Europa? Dramatiker Wolfram Lotz knotet Verdrängtes aus dem Reich des Unbewussten zu einem langen Traumfaden zusammen. Von Yannic Walter 24.2.2026
Abschied von Hermann Peter Piwitt Der Trost guter Literatur Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt ist tot. Die Frage, was wohl bleibt, wenn man nicht mehr ist, ist schon in seinen Büchern allgegenwärtig. Von Frauke Hamann 20.2.2026
1.457 Tage Krieg in der Ukraine Lesen gegen die Angst Kolumne über leben von Yuliia Shchetyna Ukrainische Bücher sind im Trend. Menschen strömen zu Lesungen. Junge Autorinnen und Autoren werden zu lebendigen Stimmen einer ganzen Generation. 19.2.2026
Sprachprojekt in Neukölln Einfach mal den Mund aufmachen „Pipe up! Die Wort Werkstatt“ lädt SchülerInnen ein, mit Sprache zu experimentieren. Das bietet die Chance, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln. Von Claudius Prößer 16.2.2026
Bühnenfassung von „Auf allen vieren“ Die Frau an der Klippe Ein vierköpfiges Frauenkollektiv hat Miranda Julys Roman „Auf allen vieren“ in den Sophiensaelen in Berlin uraufgeführt. In den Hauptrollen: Fritzi Haberlandt und Meike Droste. Von Beate Scheder 14.2.2026
Teilzeit-Debatte Der Verlust, wenn Arbeit (nicht) verweigert wird Schon vor 120 Jahren wünschten sich die Menschen, weniger zu arbeiten. Von jenen, die diesem Wunsch nachgehen konnten, profitiert unsere Kultur bis heute. Von Klaus Hillenbrand 13.2.2026
Nachruf auf Cees Nooteboom Der europäische Tramp Cees Nooteboom liebte das Reisen und schrieb darüber sowie über seine Kriegserfahrungen. Nun ist der niederländische Schriftsteller im Alter von 92 Jahren verstorben. Von Jan Feddersen 12.2.2026
Barbara Honigmann „Mischka“ Zwischen Rosenhügeln und Ersatzmüttern Ein internationales Kulturbürgertum, das nie eine konkrete Verortung hatte: Barbara Honigmann beschreibt das jüdisch-kommunistische Milieu des 20. Jahrhunderts. Von Helmut Böttiger 11.2.2026
Jill Johnson „Nachtschattengewächse“ Grünzeug des Unheils Eustacia Rose züchtet Giftpflanzen und wird eines Tages verdächtigt, einen Giftmord begangen zu haben. Ein Krimi mit skurrilem britischen Humor. Von Katharina Granzin 10.2.2026
Die Memoiren von Margaret Atwood Der Report der Margaret A. Die kanadische Bestseller-Autorin hat die Geschichte ihres Lebens geschrieben. In „Book of Lives“ blickt sie auf Bücher und Männer, Freundinnen und Feindinnen zurück. Von Katharina Granzin 8.2.2026
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