piwik no script img

■ LitauenAngst nach Hinrichtung

Stockholm (taz) – Das nach Terrordrohungen seit Montag abgeschaltete litauische Atomkraftwerk Ignalina wurde entgegen der Ankündigung der Werksleitung gestern nicht wiederangefahren. Eine Wiederinbetriebnahme des ersten Reaktors wurde für nächsten Montag angekündigt. Die Regierung in Vilnius will offensichtlich die Reaktionen auf die Vollstreckung des Todesurteils gegen den 32jährigen Mafiaboß Dekanidze abwarten, dessen Freilassung Erpresser gefordert hatten. Die Hinrichtung fand gestern statt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen