: Lilo Weinsheimer gestorben
Ihr Name hat unter vielen Sozialreportagen gestanden, zuletzt berichtete sie in Frankfurter Rundschau und Stuttgarter Zeitung: Lilo Weinsheimer gehörte zu den Frauen, die sich im Journalismus durchgekämpft und es zu einem bekannten Namen gebracht haben. Sie starb am 22. Dezember nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren.
Nach dem Krieg war die Pastorentochter aus dem Rheinland als Schauspielerin nach Bremen gekommen. Hier lernte sie ihren Mann, den Schauspieler Walter Jokisch, kennen.
Anfang der 50er Jahre begann sie, für Weserkurier und Bremer Nachrichten zu schreiben. Seit den 70ern arbeitete sie für Radio Bremen und auch als Korrespondentin für die Zeit.
Die Frankfurter Rundschau war die „durch und durch“ ihre Zeitung, wie ein Redakteur sagt. Für sie schrieb Lilo Weinsheimer, bis sie Ende Oktober ins Krankenhaus mußte.
Unter ihren ehemaligen KollegInnen bei Radio Bremen galt sie als eine lebhafte und freundliche Frau und eine sehr genau recherierende, engagierte und kritische Beobachterin. ck
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen