■ Lettland: Flüchtlings-Odyssee
Genf (dpa) – Die zweiwöchige Irrfahrt von 104 Flüchtlingen in einem Eisenbahnzug durch das Baltikum ist gestern zu Ende gegangen. Die Menschen seien in Lettland zunächst in „einer Art Straflager oder ehemaligem Gefängnis“ bei Riga untergebracht worden, sagte der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Ron Redmond, in Genf. Die lettischen Behörden wollten ein Asylverfahren einleiten. Unter den Flüchtlingen sind 85 Iraker, 13 Afghanen, vier Palästinenser und zwei Iraner, Männer und Frauen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen