■ Lettland: Flüchtlings-Odyssee
Genf (dpa) – Die zweiwöchige Irrfahrt von 104 Flüchtlingen in einem Eisenbahnzug durch das Baltikum ist gestern zu Ende gegangen. Die Menschen seien in Lettland zunächst in „einer Art Straflager oder ehemaligem Gefängnis“ bei Riga untergebracht worden, sagte der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Ron Redmond, in Genf. Die lettischen Behörden wollten ein Asylverfahren einleiten. Unter den Flüchtlingen sind 85 Iraker, 13 Afghanen, vier Palästinenser und zwei Iraner, Männer und Frauen.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen