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Lesestoff

Heute beginnt in Franfurt die 40.Internationale Buchmesse. 7.965 Aussteller präsentieren in fünf Hallen 338.848 Buchtitel, darunter 102.860 Neuerscheinungen. Einer dieser Aussteller mit täglich je einer Neuerscheinung ist die taz. Für die 200.000 Besucher und potentiellen Abonnenten: die taz logiert in Halle 5, Stand H.150. Dort verteilt sie auch kostenlos die taz-Buchmessenbeilage, die dem Schwerpunktthema der Buchmesse gewidmet ist: Italien. Inhalt dieser Sonderseiten: ein unverhohlen voyeuristisches und darum so aufregendes Gespräch, das Alberto Moravia vor 25 Jahren mit Claudia Cardinale geführt hat; der Text, mit dem die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften Pitigrillis Roman Kokain indiziert hat, ein Ausschnitt aus diesem Roman (der also zensiert werden müßte) und ein Essay von Umberto Eco über Pitigrilli. Außerdem ein Berlin -Comic von Sergio Staino u.v.a., insgesamt 24 Seiten Italien. Nichtbuchmessenbesucher müssen noch zwei Tage warten, bis sie die Beilage lesen können, sie befindet sich am Freitag und Samstag hier in dieser Zeitung. Aber auch für die Leser der heutigen Ausgabe können wir schon mit einer kleinen Sensation aufwarten: Ein Text von Samuel Beckett über Eduard Mörikes Novelle Mozart auf der Reise nach Prag. Offen gestanden, es ist ein Verriß. KULTURSEITE 13

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen