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Leichte SpracheDer Wahl-Specht der Woche

Christian Specht ärgert sich, dass nicht alle Menschen mit Behinderungen wählen können. Hier erklärt er sein Bild dazu.

Auf meinem Bild stehen Leute vor einer Wahlurne.

Auch Leute mit Behinderungen.

Ich habe das Bild gemalt,

weil noch nicht alle Menschen mit Behinderungen

bei der Bundestags-Wahl wählen dürfen.

Das ist nicht okay.

Das ist eine totale Ausgrenzung.

Auch sie sollen das Recht haben, zu wählen.

Ich darf zum Glück wählen.

Bei der letzten Wahl bin ich mit meiner Oma wählen gegangen.

Bei dieser Wahl hilft mir ein Betreuer, die Wahl-Zettel zu lesen.

Wählen ist wichtig für mich.

Sonst bekommen rechte Parteien mehr Stimmen.

Und die AfD bekommt Plätze im Bundestag.

Darauf habe ich keinen Bock.

Über Christian Specht:

Christian Specht arbeitet im Vorstand der Berliner Lebenshilfe und gehört seit vielen Jahren zur taz. Im „Wahl-Specht der Woche“ malt er seine Meinungen zur Bundestags-Wahl.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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