: Lauda Air soll wieder fliegen
WIEN dpa/afp ■ Der frühere österreichische Formel-1-Weltmeister Niki Lauda will mit 51 Prozent bei der österreichischen Tochter der insolventen Fluggesellschaft Aero Lloyd einsteigen. Den vereinbarten Kaufpreis wollte er aber noch nicht nennen. Nur dass momentan noch 4 Millionen Euro zum Neustart der Fluggesellschaft fehlten, die er jedoch selbst aufbringen wolle. Im letzten Jahr hatte die Aero Lloyd Austria rund 650.000 Passagiere befördert. Im Oktober musste der Betrieb jedoch eingestellt werden, weil die Bayrische Landesbank den Geldhahn abgedreht hatte. Anders als andere Billiganbieter kündigte Lauda an, dass er zentrale Flughäfen ansteuern und nicht „auf Nebenschauplätze“ ausweichen wolle. Schon allein aus Marketinggründen werde er auch selbst wieder Maschinen seines Unternehmens steuern, erklärte der ehemalige Luftfahrtunternehmer. Bei dem geplanten Neustart handelt es sich um Laudas dritten Anlauf im Fluggeschäft.