: Laster mit radioaktivem Material geklaut
Ein gestohlener Kleinlaster einer Werkstoffprüffirma aus Herne mit radioaktivem Gefahrengut hat die Polizei in Hamburg gestern mehr als acht Stunden lang in Atem gehalten. Das grüne Laborfahrzeug, das unter anderem einen im „Bleimantel“ verborgenen Behälter mit Iridium 192 transportierte, war wahrscheinlich schon in der Nacht in Harburg geknackt worden. Der Diebstahl wurde gestern morgen gegen sieben Uhr entdeckt. Das Iridium hat nach Auskunft der Polizei eine Strahlung von 1492 Milliarden Bequerel. Ein Passant entdeckte das Fahrzeug am Nachmittag in Billbrock. Von der Tätern fehlt bisher jeder Spur, Bleimantel und Behälter seien unbeschädigt, Gefahr habe deshalb nicht bestanden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen