Landesparteitag der Berliner AfD: Von Storch nur noch zweite Reihe
Die Berliner AfD verliert ihre Doppelspitze. Beatrix von Storch wird, zumindest als Co-Chefin, geschasst, der bisherige Landeschef Pazderski macht alleine weiter.
dpa/afp | Die Berliner AfD verliert überraschend ihre Doppelspitze: Der bisherige AfD-Landeschef Georg Pazderski soll den Landesverband künftig alleine führen. Der 66-Jährige wurde am Samstag mit 197 von 264 Stimmen gewählt. Zuvor hatte sich die Mehrheit der anwesenden Parteimitglieder dafür ausgesprochen, nur noch einen Vorsitzenden zu haben.
Die bisherige Co-Vorsitzende Beatrix von Storch verliert damit ihren Posten, sie hatte nach der Entscheidung für die Einzelspitze von einer Kandidatur abgesehen. Es stand aber noch die Wahl von Stellvertretern an.
Von Storch ist künftig eine von drei stellvertretenden Landesvorsitzenden, wie die AfD mitteilte. Sie trat demnach nicht mehr für den Landesvorsitz an.
Nach der Bundestagswahl war die Europaabgeordnete von Storch Anfang Oktober zu einer von fünf stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag gewählt worden. Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) war bei der Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft gewählt worden und hatte 94 Sitze im Parlament bekommen.
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