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LWS ging ohne Stoiber Pleite

MÜNCHEN ddp ■ Für das Millionendesaster der bayerischen Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft (LWS) trägt Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) laut LWS-Untersuchungsausschuss keine Verantwortung. In dem gestern in München vorgestellten Abschlussbericht führt der Ausschussvorsitzende Otmar Bernhard (CSU) die Verluste von über 500 Millionen Mark auf „Fehlleistungen von Geschäftsführung und Aufsichtsrat der LWS“ zurück. Alle Vorwürfe gegen Stoiber, der damals als Innenminister zuständig war, hätten sich als haltlos erwiesen, sagte er. In den 20 Sitzungen des Ausschusses seien alle Fragen hinreichend geklärt worden. Für das Handeln von Geschäftsführung und Aufsichtsrat könne der damalige Innenminister Stoiber „in keiner Weise verantwortlich gemacht werden“, heißt es in dem Bericht.

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