: LBS kritisiert Wohnungspolitik
Bonn (dpa) - Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Verringerung der Wohnungsprobleme kommen nach Auffassung der Landesbausparkassen (LBS) „gut eineinhalb Jahre zu spät, dafür aber um so massiver“. Eine rasche Beseitigung der Engpässe auf dem Wohnungsmarkt sei nicht realistisch. Der LBS-Verbandsdirektor Holger Berndt erklärte, daß die neue Steuerförderung für die Wohnungseigentumsbildung schwerpunktmäßig den gut verdienenden Haushalten zugute kommt. Das sei „ein Zeichen ungenügender verteilungspolitischer Erfolge der staatlichen Fördermaßnahmen“. Die Eigentümerquote stagniere seit einigen Jahren bei 40 Prozent.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen